Fachartikel für Zahnmedizin und Oralchirurgie

PRP und PRF werden in der Zahnmedizin häufig gemeinsam unter „autologen Blutkonzentraten“ geführt. Für die klinische Bewertung ist diese Zusammenfassung zu grob.

Die Präparate unterscheiden sich in Herstellung, Gerinnung, Matrixstruktur und Handhabung. Entscheidend ist außerdem die Indikation: Die Evidenz reicht von vergleichsweise belastbaren Daten bei intraossären Defekten und Extraktionsalveolen bis zu sehr begrenzten Daten bei Periimplantitis oder Kiefergelenkbeschwerden.

Literaturstand
09/2026
Quellen
27
Zielgruppe
Zahnärztliches Fachpersonal
PRP
Zellarmes Plasma
Thrombozytenreiche Plasmafraktion
Buffy Coat
Erythrozyten
PRF
Zellarmes Plasma
Fibrinclot / PRF-Matrix
Erythrozyten
Schematische Darstellung, nicht maßstäblich. Schichtung und Zusammensetzung hängen von System, Röhrchen und Protokoll ab.

PRP und PRF: gleiche Herkunft, anderes Präparat

Beide Verfahren nutzen patienteneigenes Blut. Für die spätere biologische und klinische Wirkung sind jedoch Antikoagulation, Aktivierung, Fibrinarchitektur, Zellverteilung und das konkrete Aufbereitungsprotokoll relevant.

Abb. 1Herstellungslogik im Vergleich

  1. BlutentnahmeTypischerweise mit Antikoagulans, z. B. Citrat.
  2. ZentrifugationTrennung nach Dichte und Systemprotokoll.
  3. PlasmafraktionFlüssige thrombozytenreiche Fraktion; Leukozytengehalt systemabhängig.
  4. AktivierungJe nach Verfahren extrakorporal, z. B. mit Calcium.
  5. ErgebnisFlüssiges PRP oder aktivierte, gelartige Form.

Ein PRP- oder PRF-Protokoll lässt sich nicht allein über rpm und Minuten definieren. Rotor, RCF, Röhrchen, Blutvolumen und Zeit bis zur Zentrifugation gehören zum Prozess.

PRF ist eine Protokollfamilie

Zu den gebräuchlichen Bezeichnungen gehören L-PRF, A-PRF/A-PRF+, i-PRF, T-PRF, CGF und H-PRF. Sie stehen für unterschiedliche Aufbereitungsansätze und sind nicht automatisch biologisch oder klinisch austauschbar.[18]

Direkte PRP-vs.-PRF-Vergleiche erlauben keine pauschale Aussage, PRF sei grundsätzlich „besser“. Bei intraossären Defekten zeigte eine große systematische Übersicht zwar Vorteile von PRF gegenüber OFD allein, aber keine signifikante Gesamtüberlegenheit gegenüber PRP, EMD oder Knochenersatzmaterial.[3]

Evidenz 2026: Wo PRF gut untersucht ist – und wo nicht

Die interaktive Übersicht ist keine formale GRADE-Bewertung. Sie dient der qualitativen Einordnung der derzeit verfügbaren klinischen Literatur, Meta-Analysen und Leitlinien.

Intraossäre parodontale Defekte

+1,11 mm

zusätzliche PPD-Reduktion nach 9 Monaten

23 RCTs: L-PRF zusätzlich zu OFD verbesserte PPD und CAL im Mittel um rund 1,1 mm. Die Evidenzsicherheit lag je nach Endpunkt zwischen sehr niedrig und moderat.

Quellen [3][4]Zum Kapitel

Die vierstufige Skala ist eine redaktionelle Orientierung, kein validierter Evidenzscore. Unterschiedliche Fragestellungen, Protokolle und Endpunkte sind nicht direkt vergleichbar.

Biologische Grundlage: nicht nur „mehr Thrombozyten“

Thrombozyten setzen nach Aktivierung Signalproteine wie PDGF, TGF-β und VEGF frei, die an Zellmigration, Angiogenese und Matrixumbau beteiligt sind. PRF ergänzt diese Signalfunktion um eine dreidimensionale Fibrinmatrix.

Eine klassische PRP-Untersuchung zeigte zugleich, dass die Wachstumsfaktorkonzentration nur schwach mit der Thrombozytenzahl korrelierte (rp = 0,35).[2] Eine hohe Thrombozytenzahl allein ist daher kein ausreichender Qualitätsmarker.

B1-Regel: Zellzahlen, Wachstumsfaktorfreisetzung, Fibrinstruktur und ISQ sind mechanistisch beziehungsweise als Surrogate interessant. Für Wirksamkeitsaussagen sind patientenrelevante klinische Endpunkte höher zu gewichten.

Gingivitis: Wundheilung nicht mit kausaler Therapie verwechseln

Bei plaqueinduzierter Gingivitis steht die Biofilmkontrolle im Mittelpunkt. PRP oder PRF beseitigen diese Ursache nicht. Ein 2026 publiziertes RCT untersuchte i-PRF, T-PRF und Hyaluronsäure nach Gingivektomie/Gingivoplastik. Mehrere postoperative Wundheilungsparameter verbesserten sich gegenüber natürlicher Heilung, die Nachbeobachtung betrug jedoch nur 28 Tage.[19]

Das ist Evidenz für postoperative Gingivaheilung – nicht dafür, dass PRF eine plaqueinduzierte Gingivitis kausal behandelt.

Parodontitis: stärkste PRF-Daten bei regenerativer Chirurgie

Nichtchirurgische Anwendung

Für i-PRF zusätzlich zu Scaling und Root Planing sind die Ergebnisse uneinheitlich. Ein Split-Mouth-RCT von 2025 mit 24 Patienten fand nach 90 Tagen keinen signifikanten zusätzlichen klinischen oder radiologischen Nutzen.[20]

Intraossäre Defekte

Hier ist die Datenlage deutlich stärker. Eine Übersicht mit 55 RCTs zeigte Vorteile von PRF + OFD gegenüber OFD allein.[3] Eine 2026er Meta-Analyse mit 23 RCTs quantifizierte nach neun Monaten etwa 1,11 mm zusätzliche PPD-Reduktion und 1,13 mm zusätzlichen CAL-Gewinn; die Evidenzsicherheit lag je nach Endpunkt zwischen sehr niedrig und moderat.[4]

Furkation und Rezessionsdeckung

Für Grad-II-Furkationen liegen positive Daten aus 20 RCTs vor.[5] Bei Gingivarezessionen kann CAF + PRF gegenüber CAF allein Vorteile zeigen; CAF + Bindegewebstransplantat erzielte in direkten Vergleichen jedoch stärkere Wurzeldeckung beziehungsweise mehr keratinisierte Gewebebreite.[21]

Wichtig: „Kein signifikanter Unterschied“ gegenüber einem etablierten Verfahren beweist keine formale Gleichwertigkeit. Dafür wären entsprechend geplante Equivalence- oder Non-Inferiority-Studien erforderlich.

Periimplantitis: interessante Adjuvanz, keine belastbare PRF-Standardtherapie

Aktuelle Leitlinien stellen Biofilmkontrolle, mechanische Instrumentierung, Defektbeurteilung und indikationsgerechte chirurgische Verfahren in den Mittelpunkt.[7] Die deutsche S3-Leitlinie konnte für PRF bei periimplantären Erkrankungen keine Therapieempfehlung aussprechen.[8]

Eine 2026er Meta-Analyse fand für regenerative Verfahren bessere radiologische Knochenparameter, aber keine konsistenten Vorteile bei PPD, BOP, Suppuration, Rezession oder CAL.[9] Eine kleine i-PRF-Fallserie mit 14 Implantaten zeigte Verbesserungen einzelner Parameter, ohne nach strengem Erfolgskriterium einen vollständig erfolgreichen Fall zu erreichen.[10]

PRP und i-PRF bei Kiefergelenkbeschwerden: niedrige Evidenz

Zwei 2026 publizierte retrospektive Arbeiten untersuchten PRP beziehungsweise i-PRF bei arthrogenen TMD oder internen Kiefergelenkstörungen. In einer 12-Monats-Kohorte verbesserten sich Schmerzen nach Arthrozentese in allen Gruppen; beim primären Schmerz-Endpunkt bestanden keine klaren Gruppenunterschiede, einzelne sekundäre Ergebnisse fielen für PRP + Hyaluronsäure günstiger aus.[26]

Eine zweite Drei-Gruppen-Studie mit 48 Patienten verglich Arthrozentese allein, Arthrozentese + i-PRF und i-PRF allein. Die i-PRF-Gruppen zeigten bei mehreren Zeitpunkten niedrigere Schmerzwerte und größere Mundöffnung, doch kleine Gruppen und retrospektives Design begrenzen die Aussagekraft.[27]

Zu weitgehend
i-PRF verbessert Kiefergelenkbeschwerden.
Vorsichtig formulierbar
PRP und i-PRF werden bei arthrogenen Kiefergelenkbeschwerden untersucht; kleine retrospektive Studien zeigen klinische Signale, ohne einen zusätzlichen Nutzen zuverlässig zu belegen.

Extraktionsalveolen, Dry Socket und MRONJ

Weisheitszahnentfernung

Eine 2026er Meta-Analyse aus sieben RCTs mit 776 Extraktionsstellen fand für alveoläre Osteitis unter PRF ein relatives Risiko von 0,33 gegenüber Kontrolle; die Evidenz für diesen Endpunkt wurde als moderat eingestuft.[11] Eine weitere Meta-Analyse mit 28 RCTs zeigte weniger Schmerzen an mehreren postoperativen Tagen, während Effekte auf Weichgewebe- und Knochenheilung weniger konsistent waren.[12]

Ridge Preservation

Eine 2026er Meta-Analyse von 18 RCTs fand gegenüber Spontanheilung geringere Höhenverluste und zu mehreren Zeitpunkten mehr neugebildeten Knochen.[14] PRF ist trotzdem nicht pauschal als Ersatz für volumenstabile Knochenersatzmaterialien zu verstehen.

MRONJ: Prävention und Behandlung trennen

Bei Patienten unter antiresorptiver oder antiangiogener Medikation zeigte eine 2026er Meta-Analyse ein niedrigeres beobachtetes MRONJ-Risiko nach Extraktion mit PRF (RR 0,29), die GRADE-Sicherheit war jedoch sehr niedrig.[22] Für eine bereits manifeste MRONJ zeigte ein RCT keinen statistisch signifikanten Zusatznutzen von L-PRF zur Operation.[23]

Implantatchirurgie: kleine ISQ-Effekte, Langzeitnutzen offen

Eine Meta-Analyse mit 12 Studien und 456 Implantaten fand mit PRF eine höhere sekundäre Implantatstabilität: etwa +3,34 ISQ nach vier Wochen, +2,53 nach sechs Wochen und +3,37 ab zwölf Wochen. Die Evidenzsicherheit war niedrig.[15]

ISQ ist ein technischer Surrogatparameter. Ein statistisch höherer Wert beweist weder besseres Implantatüberleben noch langfristig „bessere Osseointegration“. Für PRF bei Sofortimplantationen konnte die AWMF-S3-Leitlinie auf Basis ihres damaligen Datenstands keine Empfehlung abgeben.[8]

Sinuslift, GBR und Augmentation: PRF eher Adjuvans als Ersatzmaterial

Eine Meta-Analyse von fünf RCTs mit 140 Patienten zeigte für L-PRF + DBBM gegenüber DBBM allein im Mittel +7,07 Prozentpunkte neugebildeten Knochen und −7,93 Prozentpunkte Restgraftmaterial.[16] Das spricht für einen Einfluss auf Histomorphometrie und Graftreifung, nicht für einen belegten Vorteil beim langfristigen Implantatüberleben.

Ein älteres randomisiertes Zwei-Zentren-RCT zu PRP + autologem Knochen beim Sinuslift zeigte dagegen keinen klinisch oder statistisch relevanten Vorteil beim Knochenvolumen.[17] PRP- und PRF-Ergebnisse dürfen daher nicht pauschal aufeinander übertragen werden. Bei größeren GBR- oder Augmentationsdefekten ersetzt PRF nicht automatisch volumenstabile Grafts oder Membranen.

Zentrifugation, Rotor und Röhrchen: Das Protokoll ist Teil des Produkts

Die größte methodische Schwäche der PRF-Literatur ist die Protokollheterogenität. Zentrifuge, Rotorgeometrie, RCF, Zeit, Röhrchenoberfläche, Blutvolumen sowie die Zeit von der Entnahme bis zur Zentrifugation beeinflussen das Präparat. Eine rpm-Angabe allein ist deshalb nicht ausreichend.

Low-Speed und horizontale Zentrifugation

Niedrigere RCF kann in Laborstudien Zellverteilung und Zellzahl verändern; eine universelle klinische Überlegenheit ist nicht bewiesen. Ein 2025er Review fand in 11 von 13 direkten Vergleichen Vorteile der horizontalen gegenüber Festwinkel-Zentrifugation, überwiegend bei Prozess- und Laborendpunkten.[24]

Röhrchenmaterial

Labor- und präklinische Arbeiten zeigen, dass silica- oder silikonhaltige Oberflächen die PRF-Matrix und Zellreaktionen beeinflussen können.[25] Daraus folgt kein pauschaler klinischer Schadensnachweis. Zweckbestimmung und Herstellerangaben bleiben entscheidend.

InteraktivRCF aus Drehzahl und Rotorradius berechnen

RCF = 1.118 × 10⁻⁵ × r(cm) × RPM²

Beispielrechnung. Für klinische Protokolle sind die validierten Herstellerparameter des konkreten Geräts maßgeblich.

Rechtsrahmen Deutschland

Die BZÄK-Richtlinie von 2023 konkretisiert im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut den allgemein anerkannten Stand von Wissenschaft und Technik für die Gewinnung geringfügiger Eigenblutmengen und die Herstellung dentaler Blutprodukte gemäß § 28 TFG in Verbindung mit §§ 12a und 18 TFG.[1]

  • Streng autologDas gewonnene Blutprodukt wird beim selben Patienten angewendet.
  • AMGEigenblutprodukte sind Arzneimittel; § 13 Abs. 2b AMG enthält unter Voraussetzungen eine Ausnahme von der Herstellungserlaubnispflicht.
  • AnzeigeDie Herstellung ist vor Aufnahme der Tätigkeit gemäß § 67 AMG bei der zuständigen Landesbehörde anzuzeigen.
  • Blutmenge und TimingVerfahrensabhängig etwa 20 bis maximal ca. 80 ml; unverzügliche Verarbeitung und umgehende Anwendung.
  • Geräte und VerbrauchsmaterialValidierte Prozessparameter und für das Verfahren spezifizierte Verbrauchsmaterialien beachten.
  • QualifikationMindestens sechsstündige theoretisch-praktische Fortbildung oder die in der Richtlinie genannte Bestandserfahrung.
  • DokumentationBlutentnahme, Herstellung und Anwendung dokumentieren; Aufbewahrung mindestens zehn Jahre.
  • QM / SOPStandardarbeitsanweisungen, Zuständigkeiten und Gerätewartung in das Qualitätsmanagement integrieren.

Die in der Richtlinie genannten Anwendungsfelder sind Beispiele und keine Wirksamkeitsgarantie für jede Indikation. Bei PRP/PRGF sind zusätzlich die Risiken verwendeter Zusätze zu berücksichtigen.

Praktische Einordnung 2026

PRF ist kein universeller „Regenerationsverstärker“. Der Nutzen hängt von Indikation, Vergleichstherapie, Defektmorphologie, PRF-Variante und Aufbereitungsprotokoll ab. Vergleichsweise gut untersucht sind intraossäre parodontale Defekte sowie Extraktionsalveolen, insbesondere die alveoläre Osteitis nach Weisheitszahnentfernung.

Für Periimplantitis und TMD ist die Evidenz deutlich schwächer. Bei Implantatstabilität und Sinusaugmentation gibt es positive Surrogat- beziehungsweise Histomorphometriesignale, ohne gesicherten Langzeitvorteil. PRP bleibt wissenschaftlich relevant; die moderne orale Literatur ist jedoch in vielen Fragestellungen PRF-lastiger. Daraus folgt keine generelle Überlegenheit von PRF.

Häufige Fragen

Ist PRF in der Zahnmedizin besser als PRP?

Eine generelle klinische Überlegenheit ist nicht belegt. Beide Präparate haben unterschiedliche Herstellungs- und Matrixeigenschaften; direkte Vergleiche sind indikationsabhängig.

Ist PRF bei Gingivitis sinnvoll?

Für plaqueinduzierte Gingivitis ist PRF keine etablierte kausale Therapie. Daten betreffen eher postoperative Wundheilung oder Weichgewebsmodifikation.

Kann PRF eine Periimplantitis behandeln?

Die Evidenz reicht nicht für eine eigenständige PRF-Standardtherapie. Biofilm- und Infektionskontrolle sowie etablierte chirurgische Konzepte bleiben zentral.

Kann PRF Knochenersatzmaterial ersetzen?

Nicht pauschal. Bei Extraktionsalveolen kann PRF allein Vorteile gegenüber Spontanheilung zeigen; größere Augmentationen stellen andere mechanische Anforderungen.

Kann PRF eine MRONJ verhindern oder behandeln?

Für die Prävention gibt es positive Signale bei sehr niedriger Evidenzsicherheit. Für manifeste MRONJ zeigte ein aktuelles RCT keinen signifikanten Zusatznutzen zur Operation.

Was ist mit PRP/i-PRF bei Kiefergelenkbeschwerden?

Zwei retrospektive Studien von 2026 liefern klinische Signale, erlauben aber noch keine belastbare Aussage über einen zusätzlichen Nutzen.

Warum ist RCF wichtiger als rpm?

Weil die tatsächliche Zentrifugalkraft vom Rotorradius abhängt. Dieselbe rpm kann in unterschiedlichen Zentrifugen eine andere RCF erzeugen.

Quellen und Leitlinien

  1. Bundeszahnärztekammer. Richtlinie zur Gewinnung von Blut und zur Herstellung sowie Anwendung von Blutprodukten in der Zahnheilkunde. November 2023.
  2. Weibrich G et al. Growth factor levels in platelet-rich plasma and correlations with donor age, sex, and platelet count. J Craniomaxillofac Surg. 2002. PMID 12069512.
  3. Miron RJ et al. Autogenous platelet concentrates for treatment of intrabony defects – systematic review with meta-analysis. Periodontol 2000. 2025. PMID 39425513.
  4. Shahmoradi M et al. L-PRF as an adjunct to OFD in periodontal intrabony defects. BMC Oral Health. 2026. PMID 42426686.
  5. Platelet-rich fibrin in periodontal furcation defects. 2026. PMID 42491172.
  6. European Federation of Periodontology. S3 clinical practice guideline: treatment of stage I–III periodontitis. 2020.
  7. European Federation of Periodontology. Clinical guideline on prevention and treatment of peri-implant diseases. 2023.
  8. DGI/DGZMK. S3-Leitlinie: Einsatz von Platelet-Rich-Fibrin (PRF) in der dentalen Implantologie. AWMF 083-042.
  9. Regenerative Surgical Treatment of Peri-Implantitis: systematic review and meta-analysis. 2026. PMID 41892788.
  10. Prospective evaluation of i-PRF following non-surgical peri-implantitis treatment. 2025. PMID 40575438.
  11. PRF for preventing alveolar osteitis following mandibular third molar surgery. 2026. PMID 41841054.
  12. PRF derivatives after mandibular third molar surgery: meta-analysis. 2026. PMID 42364951.
  13. PRF after mandibular third molar extraction: umbrella review. 2026. PMID 42629517.
  14. Yan J, Lu K. PRF in alveolar ridge preservation: systematic review and meta-analysis. 2026. PMID 41797764.
  15. PRF coating and secondary dental implant stability: systematic review and meta-analysis. PMID 39759623.
  16. L-PRF + DBBM for maxillary sinus augmentation: systematic review and meta-analysis. PMID 40485861.
  17. Schaaf H et al. PRP and maxillary augmentation: prospective randomized trial. Vox Sang. 2008. PMID 18005082.
  18. Quirynen M et al. Introduction and overview on Autogenous Platelet Concentrates. Periodontol 2000. 2025. PMID 39258791.
  19. Saraç Ö et al. i-PRF, T-PRF and hyaluronic acid after gingivectomy/gingivoplasty. 2026. PMID 41979746.
  20. de Oliveira Alves R et al. i-PRF in non-surgical periodontal therapy: split-mouth RCT. 2025. PMID 40522340.
  21. Miron RJ et al. PRF for gingival recessions: systematic review and meta-analysis. 2020. PMID 32591868.
  22. Sampaio P et al. PRF for prevention of MRONJ after tooth extraction: systematic review and meta-analysis. 2026. PMID 42458118.
  23. Ramos EA et al. Surgery with L-PRF vs surgery alone for MRONJ: RCT. 2025. PMID 40823108.
  24. Farshidfar N et al. Advantages of horizontal centrifugation of PRF. Periodontol 2000. 2025. PMID 40130760.
  25. Miron RJ et al. Technical note on contamination from PRF tubes containing silica and silicone. BMC Oral Health. 2021. PMID 33740959.
  26. Al-Moraissi EA et al. Arthrocentesis with iPRF, PRP + hyaluronic acid, or saline in arthrogenic TMD: 12-month retrospective cohort. 2026. PMID 42247967.
  27. Evaluation of i-PRF in internal derangement of the temporomandibular joint. 2026. PMID 41850913.

Literaturstand September 2026. Labor- und Surrogatendpunkte werden nicht als klinische Wirksamkeitsnachweise behandelt. Interessenkonflikte und Systembeteiligungen wurden bei der Einordnung berücksichtigt.

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