Der Rechner wandelt RCF in RPM oder RPM in RCF um. Benötigt werden jeweils zwei Werte: Zentrifugalkraft oder Drehzahl sowie der maximale Rotorradius.
Direkte Antwort
Geben Sie den Rotorradius in Millimetern und den bekannten Ausgangswert ein. Das Ergebnis wird sofort lokal im Browser berechnet. Für die technische Übertragung eines Protokolls ist die RCF beziehungsweise der ×-g-Wert aussagekräftiger als die RPM allein.
Wählen Sie die Berechnungsrichtung und tragen Sie zwei Werte ein. Dezimalwerte sind möglich.
Umdrehungen pro Minute
RPM
Drehachse bis Röhrchenboden
mm
Radius schnell einsetzen
ErgebnisBerechnete relative Zentrifugalkraft
Relative Zentrifugalkraft
× g
Drehachse bis Röhrchenboden
mm
Radius schnell einsetzen
ErgebnisErforderliche Drehzahl für die gewählte RCF
ⓘ
Der Rechner führt eine mathematische Umrechnung durch. Maßgeblich bleiben die freigegebenen Angaben des Röhrchen- und Zentrifugenherstellers.
Begriffe sauber trennen
Was bedeuten RCF und RPM?
RCF und RPM beschreiben nicht dasselbe. Die RCF gibt die auf die Probe wirkende relative Zentrifugalkraft als Vielfaches der Erdbeschleunigung an. RPM beschreibt nur die Drehzahl des Rotors.
KernregelGleiche RPM bedeuten bei unterschiedlichem Rotorradius nicht automatisch gleiche × g.
01
RCF beziehungsweise × g
Die relative Zentrifugalkraft beschreibt die Beschleunigung, die am gewählten Radius auf die Probe wirkt. Sie wird als × g angegeben.
02
RPM beziehungsweise U/min
RPM steht für Umdrehungen pro Minute. Der Wert beschreibt die Rotordrehzahl, berücksichtigt den Rotorradius aber nicht.
03
Rotorradius rmax
Für diesen Rechner gilt der Abstand von der Drehachse bis zum Boden des eingesetzten Röhrchens in Betriebsposition.
Warum ist RCF bei der Protokollübertragung wichtiger?
Ein Protokoll, das nur eine Drehzahl nennt, ist ohne Radiusangabe nicht eindeutig auf ein anderes Gerät übertragbar. Die RCF verbindet Drehzahl und tatsächlichen Radius.
rmax korrekt bestimmen
Welcher Rotorradius muss eingegeben werden?
Verwenden Sie den maximalen Rotorradius: den Abstand von der Drehachse bis zum Boden des Röhrchens, wenn Rotor, Adapter und Röhrchen so eingesetzt sind wie im Betrieb.
Nicht schätzenDer Wert kann sich durch Rotor, Adapter, Röhrchenlänge und Betriebsposition verändern.
1
Anleitung prüfen Geräte- oder Rotorunterlagen sind die erste Quelle.
2
Tatsächlichen Aufbau verwenden Rotor, Adapter und Röhrchen müssen dem Betrieb entsprechen.
3
Bis zum Röhrchenboden messen Nicht bis zum oberen Rand des Rotors oder Adapters.
Wichtig: Einen Radius aus einem anderen Zentrifugenmodell oder aus einem abweichenden Adapter nicht ungeprüft übernehmen.
Mathematische Grundlage
RCF in RPM und RPM in RCF umrechnen
Die Formel verwendet den Rotorradius in Zentimetern. Der Rechner nimmt den Wert in Millimetern entgegen und wandelt ihn intern durch zehn.
Einheit beachten86 mm entsprechen in der Formel 8,6 cm.
RPM → RCF
RPM in × g umrechnen
RCF = 1,118 × 10⁻⁵ × r(cm) × RPM²
Bekannt sind Drehzahl und Rotorradius. Gesucht ist die relative Zentrifugalkraft.
RCF → RPM
× g in RPM umrechnen
RPM = √[RCF ÷ (1,118 × 10⁻⁵ × r(cm))]
Bekannt sind Ziel-RCF und Rotorradius. Gesucht ist die erforderliche Drehzahl.
Suchnahe Rechenwege
Typische RCF/RPM-Rechenbeispiele
Die Tabellen zeigen rein mathematische Beispiele. Sie legen kein Protokoll fest und ersetzen keine Gerätezulassung oder Herstelleranweisung.
MerksatzKleinerer Radius bedeutet bei gleicher Ziel-RCF eine höhere erforderliche Drehzahl.
Beispiel 01
1000 × g in RPM umrechnen
Rechnerisch erforderliche Drehzahl für 1000 × g
Rotorradius
Berechnete Drehzahl
50 mm
ca. 4230 RPM
86 mm
ca. 3225 RPM
100 mm
ca. 2991 RPM
Beispiel 02
1200 × g in RPM umrechnen
Rechnerisch erforderliche Drehzahl für 1200 × g
Rotorradius
Berechnete Drehzahl
50 mm
ca. 4633 RPM
65 mm
ca. 4064 RPM
85 mm
ca. 3554 RPM
86 mm
ca. 3533 RPM
100 mm
ca. 3276 RPM
110 mm
ca. 3124 RPM
Beispiel 03
3500 RPM in × g umrechnen
Rechnerisch erzeugte RCF bei 3500 RPM
Rotorradius
Berechnete RCF
50 mm
ca. 685 × g
86 mm
ca. 1178 × g
100 mm
ca. 1370 × g
Beispiel 04
Was bedeutet 300 × g bei einer Zentrifuge?
300 × g beschreibt eine Beschleunigung, die rechnerisch dem 300-Fachen der Erdbeschleunigung entspricht. Die dazugehörige Drehzahl hängt vom Rotorradius ab. Bei 86 mm Radius wären rechnerisch etwa 1766 RPM erforderlich.
Herstellerbezogenes Standardprotokoll
Vi PRP-PRO: 1200 × g für 7 Minuten
Für die Aufbereitung mit Vi PRP-PRO PRP-Röhrchen gilt als Standard-Zentrifugationsprotokoll 1200 × g bei einer Laufzeit von 7 Minuten. Die erforderliche RPM wird aus dem tatsächlichen Rotorradius der verwendeten Zentrifuge berechnet.
Die berechneten RPM-Werte sind mathematisch gerundet. Verwenden Sie nur Einstellungen, die von Zentrifuge, Rotor, Adapter und Röhrchensystem unterstützt werden.
Vor dem Start prüfen
Ein Zentrifugationsprotokoll technisch übertragen
Die Umrechnung von RCF und RPM ist nur ein Teil des Prozesses. Weitere Parameter können die Übertragbarkeit beeinflussen.
Grenze des RechnersMathematisch gleich ist nicht automatisch technisch oder regulatorisch freigegeben.
01
Ziel-RCF und Laufzeit
Die freigegebenen Angaben des Röhrchensystems vollständig übernehmen.
02
Rotor und Adapter
Rotorart, tatsächlichen Radius, Adapter und Röhrchenposition prüfen.
03
Gerätegrenzen
Zulässige Drehzahl, RCF, Beladung und kompatible Gefäße beachten.
04
Beschleunigung und Bremse
Vorgaben zu Rampen, Bremsverhalten und Temperatur nicht auslassen.
05
Symmetrisch beladen
Herstellerangaben zum Auswuchten und zur Gegenbeladung einhalten.
06
Verantwortliche Freigabe
Validierte interne Arbeitsanweisungen und Herstellerdokumente bleiben maßgeblich.
Fachlicher Hinweis: Der Rechner stellt keine medizinische Empfehlung und kein eigenständiges Zentrifugationsprotokoll bereit. Er rechnet bekannte technische Werte mathematisch ineinander um.
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Röhrchensystem und Zentrifuge gemeinsam prüfen
Die Umrechnung ist nur sinnvoll, wenn Ziel-RCF, Rotor, Adapter, Gefäß und Gerätegrenzen zueinander passen.
Tragen Sie die Ziel-RCF und den maximalen Rotorradius ein. Der Rechner verwendet die Formel RPM = √[RCF ÷ (1,118 × 10⁻⁵ × r(cm))].
Wie kann ich RPM in RCF beziehungsweise × g umrechnen?
Tragen Sie die Drehzahl und den maximalen Rotorradius ein. Der Rechner verwendet die Formel RCF = 1,118 × 10⁻⁵ × r(cm) × RPM².
Warum reicht die Angabe der RPM nicht aus?
Die auf die Probe wirkende RCF hängt gleichzeitig von der Drehzahl und vom Rotorradius ab. Zwei Zentrifugen können bei identischer RPM unterschiedliche ×-g-Werte erzeugen.
Welchen Rotorradius muss ich verwenden?
Verwenden Sie rmax: den Abstand von der Drehachse bis zum Boden des eingesetzten Röhrchens in Betriebsposition. Rotor und Adapter müssen dem tatsächlich verwendeten Aufbau entsprechen.
Wie viel RPM entsprechen 1200 × g?
Das hängt vom Rotorradius ab. Bei 86 mm Radius ergeben 1200 × g rechnerisch etwa 3533 RPM; bei 100 mm sind es etwa 3276 RPM.
Was ergeben 3500 RPM bei 86 mm Radius?
Die mathematische Umrechnung ergibt rund 1178 × g. Eine gerundete Geräteeinstellung kann daher geringfügig vom rechnerischen Zielwert abweichen.
Kann der Rechner für PRF-Protokolle genutzt werden?
Die mathematische Umrechnung ist unabhängig vom Probentyp. Ziel-RCF, Laufzeit und weitere Parameter müssen jedoch aus dem jeweils gültigen und validierten Protokoll übernommen werden.
Warum wird das Ergebnis gerundet?
Der Rechner zeigt einen gerundeten Ganzzahlwert. Viele Zentrifugen lassen sich zudem nur in festen Drehzahlschritten einstellen. Die tatsächlich verwendbare Einstellung muss mit den Geräteangaben abgeglichen werden.
Vi PRP-PRO ist ein steriles PRP-Röhrchen aus Borosilikatglas für die professionelle PRP-Aufbereitung. Es enthält 0,8 ml Natriumcitrat und ein biokompatibles, thixotropes Trenngel zur Trennung der Blutbestandteile. Pro Röhrchen können etwa 4–4,5 ml PRP gewonnen werden.
Medizinprodukt der Klasse IIa, CE-gekennzeichnet
Wandstärke: 2,4 mm...
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