Fachbeitrag · PRP · Regenerative Medizin · Stand September 2026

PRP und Platelet Lysate stammen beide aus Thrombozyten, sind aber nicht dasselbe. PRP enthält überwiegend intakte, noch aktivierbare Thrombozyten in Plasma. Beim Platelet Lysate werden Thrombozyten gezielt aufgeschlossen; dadurch liegt ein wesentlicher Teil ihrer löslichen Inhaltsstoffe bereits freigesetzt vor. Das verändert Zusammensetzung, Standardisierung und typische Einsatzfelder.

Lesezeit: ca. 13 MinutenZielgruppe: medizinische Fachkreise, Praxis, Labor und Einkauf

Der Beitrag ordnet Grundlagen, Studienlage und regulatorische Aspekte ein. Er ist keine Therapieempfehlung, keine Herstellungsanweisung und keine Rechtsberatung. Für konkrete Produkte und Prozesse gelten Zweckbestimmung, Gebrauchsanweisung und die Anforderungen der zuständigen Einrichtung beziehungsweise Behörde.

Direktantwort

PRP vs. Platelet Lysate: der Unterschied in 30 Sekunden

Der Kernunterschied ist der Zustand der Thrombozyten: Bei PRP bleiben sie Teil des Präparats. Beim Platelet Lysate werden ihre Membranen aufgebrochen und Zellreste anschließend je nach Verfahren teilweise oder weitgehend entfernt. PL ist deshalb nicht „stärkeres PRP“, sondern ein anders verarbeitetes thrombozytenbasiertes Präparat.12
PRP

Intakte Thrombozyten im Plasma

Prinzip
Konzentrieren statt Aufschließen
Zellstatus
Thrombozyten vorhanden und aktivierbar
Freisetzung
durch Aktivierung und Gerinnung beeinflusst
Typischer Kontext
patientennahe autologe Anwendung
PL / hPL

Freigesetztes Thrombozyten-Sekretom

Prinzip
Lyse der Thrombozyten
Zellstatus
intakte Thrombozyten weitgehend entfernt
Freisetzung
viele lösliche Faktoren bereits verfügbar
Typischer Kontext
Zellkultur, Tissue Engineering; klinische Forschung

Biologie

Was passiert mit den Thrombozyten?

Thrombozyten sind nicht nur an der Hämostase beteiligt. Ihre Granula und Membranen tragen zahlreiche Proteine, Zytokine, Chemokine, Lipide und weitere Signalstoffe. Bei PRP bleibt dieses biologische System zunächst weitgehend erhalten. Platelet Lysate verändert es bewusst durch Zellaufschluss.12

PRP: Thrombozyten bleiben im Präparat

PRP wird durch Zentrifugation aus Blut gewonnen. Je nach System unterscheiden sich Thrombozytenkonzentration, Leukozytenanteil, Resterythrozyten und Plasmavolumen. Die Thrombozyten bleiben jedoch überwiegend intakt und können durch Kollagen, Thrombin, Calcium oder andere Aktivierungsreize reagieren.

  • intakte Thrombozyten
  • Plasma und Fibrinogen vorhanden
  • Aktivierung beeinflusst Freisetzung und Gerinnung

Wichtig für die Begrifflichkeit

„Platelet Lysate“, „human platelet lysate“, „PRP lysate“, „platelet releasate“ und „platelet-derived extract“ werden in Publikationen nicht immer einheitlich verwendet. Für einen belastbaren Vergleich muss deshalb immer geprüft werden, wie das untersuchte Präparat tatsächlich hergestellt wurde und nicht nur, wie es genannt wird.5

PRP-Grundlagen

PRP: Konzentrieren ohne die Thrombozyten zu zerstören

Platelet-Rich Plasma ist kein einzelnes, weltweit standardisiertes Produkt. Blutmenge, Antikoagulans, Zentrifugationsparameter, Rotor, Entnahmetechnik und die Einbeziehung des Buffy Coats beeinflussen das Endpräparat. Deshalb können zwei PRP-Protokolle trotz identischer Bezeichnung biologisch unterschiedlich sein.12

Für die Praxis ist entscheidend, dass Röhrchen und Zentrifuge als System betrachtet werden. Eine reine RPM-Angabe genügt nicht, weil die tatsächlich wirkende RCF vom Rotorradius abhängt. prpmed erläutert das im Fachbeitrag PRP-Zentrifugation: RCF, RPM, Rotor und Zeit. Für die mathematische Umrechnung steht zusätzlich der RCF/RPM-Rechner zur Verfügung.

Wer die Röhrchentypen und ihre Zusätze vergleichen möchte, findet die Grundlagen unter Was sind PRP-Röhrchen? und im Fachvergleich PRP-Röhrchen mit oder ohne Trenngel?.

Platelet Lysate

PL ist kein „weiterentwickeltes PRP“

Platelet Lysate wird häufig als nächste Entwicklungsstufe von PRP beschrieben. Das ist fachlich zu simpel. Beide gehören zur Familie thrombozytenbasierter Präparate, verfolgen aber unterschiedliche Aufbereitungslogiken. Bei PL wird die Zellmembran gezielt zerstört, damit intrazelluläre und granuläre Bestandteile in die Flüssigphase übergehen.35

Hinzu kommt: hPL ist nicht automatisch autolog. In der Zellkultur und der Herstellung zellbasierter Produkte wird humanes Platelet Lysate häufig aus Blutspende-Thrombozytenkonzentraten hergestellt, teilweise gepoolt, um Chargenschwankungen zu reduzieren. Autologes PL aus patienteneigenem Material existiert ebenfalls und wurde beispielsweise an der Augenoberfläche und bei orthopädischen Fragestellungen untersucht.38

Autologes PL

Aus Material derselben zu behandelnden Person hergestellt. In klinischen Anwendungen beschrieben, bislang aber deutlich weniger breit untersucht als PRP.

Allogenes hPL

Häufig aus Spender-Thrombozytenkonzentraten. Besonders wichtig als humaner Zusatz für Zellkultur und Zelltherapie-Herstellung.

Gepooltes hPL

Mehrere Spender werden in einer Charge zusammengeführt. Das kann Variabilität ausgleichen, erhöht aber die Anforderungen an Spenderscreening, Pathogensicherheit und Freigabekriterien.

Direktvergleich

Enthält Platelet Lysate mehr Wachstumsfaktoren als PRP?

Nicht grundsätzlich. Durch die Lyse werden gespeicherte Moleküle freigesetzt, sodass einzelne Faktoren in löslicher Form höher gemessen werden können als in nicht aktiviertem PRP. Ein pauschaler Satz wie „PL enthält mehr Wachstumsfaktoren“ ist trotzdem nicht haltbar.

Eine direkte Analyse von Platelet Lysate, calciumaktiviertem PRP und PRF fand für sechs angiogenetisch relevante Faktoren kein einheitliches Gewinnerprodukt: VEGF, HGF, Endostatin und TGF-β1 unterschieden sich je nach Präparat in unterschiedliche Richtungen. Die Autoren kamen zum Schluss, dass die Freisetzung wesentlich vom Herstellungsprotokoll abhängt.6

Der bessere Merksatz

PRP liefert intakte Thrombozyten plus Plasma; Platelet Lysate liefert einen großen Teil des thrombozytären Inhalts bereits freigesetzt. Daraus folgt weder automatisch eine höhere Konzentration jedes Faktors noch eine schnellere oder bessere klinische Wirkung.

MerkmalPlatelet-Rich Plasma (PRP)Platelet Lysate (PL / hPL)
GrundprinzipThrombozyten konzentrierenThrombozyten aufschließen
Intakte Thrombozytenjanach erfolgreicher Lyse weitgehend nein
Plasmajaabhängig vom Ausgangsmaterial und Prozess
Leukozytenje nach PRP-Typ unterschiedlichabhängig vom Ausgangsmaterial; nach Verarbeitung häufig stark reduziert
Fibrinogentypischerweise vorhandenkann vorhanden sein oder gezielt reduziert werden
Bioaktive Faktorenteilweise gespeichert, Freisetzung durch Aktivierung beeinflusstviele lösliche Faktoren bereits freigesetzt
Extrazelluläre Vesikelvorhanden; Aktivierung beeinflusst Freisetzungkönnen vorhanden sein; Prozess und Filtration verändern ihren Gehalt
Standardisierungstarke Patienten- und Protokollvariabilitätebenfalls prozessabhängig; Pooling und Freigabekriterien können Chargen vereinheitlichen
Lagerungin patientennahen Workflows meist zeitnahe Verwendungbei definierten hPL-Prozessen ist Kryolagerung üblich
Typischer Schwerpunktklinische autologe AnwendungZellkultur/Tissue Engineering; zusätzlich klinische Forschung
Evidenzbasisje nach Indikation groß, aber heterogenfür direkte klinische Anwendung deutlich kleiner

Die Tabelle beschreibt typische Merkmale, keine universelle Produktspezifikation. Konkrete PRP- und PL-Präparate können davon abweichen.

Studienlage

Wo Platelet Lysate tatsächlich untersucht und eingesetzt wird

Der größte Fehler wäre, von der biochemischen Plausibilität direkt auf eine klinische Überlegenheit gegenüber PRP zu schließen. Die Evidenz ist je nach Einsatzfeld sehr unterschiedlich. Der Navigator trennt etablierte Laboranwendungen von klinischen Bereichen mit kleiner Datenbasis.

hPL als humaner Zellkulturzusatz

Hier liegt die am besten etablierte Nutzung von hPL. Fachgesellschaften und GMP-orientierte Arbeiten beschreiben hPL als effiziente Alternative zu fetalem Rinderserum für die Ex-vivo-Expansion verschiedener humaner Zelltypen. Qualitätsfragen betreffen unter anderem Identität, Reinheit, Potenz, Rückverfolgbarkeit und Pathogensicherheit.34

gut etabliert im Labor-/Herstellungsbereich
Was ist belastbar?hPL kann FBS in vielen Zellkultur-Workflows ersetzen.
Was folgt daraus nicht?Keine automatische Aussage zur Wirksamkeit einer PL-Injektion.

Herstellung und Standardisierung

Warum zwei Platelet-Lysate-Präparate nicht automatisch vergleichbar sind

Die Bezeichnung PL beschreibt eine Produktfamilie, kein einheitliches Rezept. Die Zusammensetzung kann sich verändern, wenn Ausgangsmaterial, Lysemethode, Anzahl der Gefrier-/Auftauzyklen, Zentrifugation, Filtration, Fibrinogen-Depletion, Pooling oder Lagerbedingungen variieren.35

  1. Ausgangsmaterial

    Autologes PRP, frische oder abgelaufene Spender-Thrombozytenkonzentrate und unterschiedliche Antikoagulanzien liefern nicht dasselbe Ausgangsprofil.

  2. Lysemethode

    Gefrier-/Auftauzyklen, Sonikation oder andere Verfahren setzen Zellbestandteile unterschiedlich frei.

  3. Klärung und Filtration

    Zentrifugation und Filterporen beeinflussen Zellreste, Proteine und extrazelluläre Vesikel im Endprodukt.

  4. Fibrinogen und Gerinnung

    Für Zellkulturanwendungen kann Fibrinogen gezielt reduziert werden, um Gelbildung im Medium zu vermeiden.

  5. Pooling und Freigabe

    Pooling kann Spendervariabilität ausgleichen, verlangt aber definierte Sicherheits- und Freigabekriterien. Die ISBT nennt unter anderem Pathogensicherheit und produktspezifische Release-Kriterien als zentrale Punkte.3

Deshalb enthält dieser Artikel kein PL-„Standardprotokoll“

Ein Schema wie „dreimal einfrieren, bei einer bestimmten Temperatur auftauen und danach immer durch 0,22 µm filtrieren“ wäre als allgemeingültige Herstellungsanweisung irreführend. Publizierte Protokolle unterscheiden sich, und Änderungen am Prozess können die Zusammensetzung des Lysats verändern.

Deutschland

Regulatorisch ist die Verarbeitung mehr als ein Labordetail

Nach § 4 Abs. 2 AMG sind Zubereitungen aus Blutbestandteilen grundsätzlich Blutzubereitungen und damit Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelrechts.12 Die Herstellung von Arzneimitteln ist grundsätzlich erlaubnispflichtig; § 13 Abs. 2b AMG enthält jedoch eine Ausnahme für Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen, Zahnärzte und andere zur Heilkunde befugte Personen, wenn das Arzneimittel unter ihrer unmittelbaren fachlichen Verantwortung zur persönlichen Anwendung bei einem bestimmten Patienten hergestellt wird. Für bestimmte Arzneimittelgruppen gelten Ausnahmen von dieser Ausnahme.13

Wenn eine Herstellung nach § 13 keiner Erlaubnis bedarf, bestehen nach § 67 AMG dennoch Anzeigepflichten. Zusätzlich kann das Transfusionsgesetz relevant sein; es definiert Blutprodukte und stellt Anforderungen an Gewinnung, Anwendung und Dokumentation. Für die zahnärztliche Herstellung aus einer geringfügigen Menge Eigenblut enthält § 28 TFG eine besondere Ausnahme, die an den anerkannten Stand der zahnmedizinischen Wissenschaft und Technik geknüpft ist.1415

Für Platelet Lysate besonders wichtig

Aus der bloßen Bezeichnung „autolog“ folgt keine pauschale regulatorische Freigabe eines beliebigen Lyse-, Filtrations- oder Lagerungsprozesses. Wer PL klinisch herstellen oder lagern möchte, sollte den konkreten Workflow vorab mit der zuständigen Landesbehörde und gegebenenfalls spezialisierten regulatorischen Fachleuten klären.

Für die PRP-Praxis

Was bedeutet der Unterschied praktisch?

Für eine bestehende PRP-Praxis ist Platelet Lysate kein automatischer nächster Schritt. Ein PRP-Röhrchen und ein validierter PRP-Workflow sind für die Herstellung des jeweils vorgesehenen PRP-Produkts ausgelegt. Eine zusätzliche Lyse, Filtration oder Tiefkühllagerung verändert das Präparat und kann außerhalb der Zweckbestimmung von Komponenten und Prozess liegen.

Wer reproduzierbares PRP aufbereiten möchte, sollte zunächst die bekannten Variablen kontrollieren: geeignetes Röhrchen, korrektes Füllvolumen, Antikoagulans, Rotor, RCF, Laufzeit und sterile Handhabung. Das Vi PRP-PRO ist beispielsweise ein PRP-Röhrchen mit Natriumcitrat und Trenngel; seine konkrete Verwendung richtet sich nach Produktunterlagen und Zweckbestimmung.

FAQ

Häufige Fragen zu PRP und Platelet Lysate

Ist Platelet Lysate dasselbe wie PRP?

Nein. PRP enthält intakte Thrombozyten in Plasma. Bei Platelet Lysate wurden Thrombozyten gezielt aufgeschlossen, sodass viele ihrer löslichen Inhaltsstoffe bereits freigesetzt vorliegen.

Ist Platelet Lysate eine Weiterentwicklung von PRP?

Diese Formulierung ist zu wertend. Beide Präparate stammen aus Thrombozyten, werden aber unterschiedlich verarbeitet und haben teilweise unterschiedliche Einsatzfelder. PL ist nicht automatisch moderner, stärker oder wirksamer.

Ist Platelet Lysate zellfrei?

In der Literatur wird hPL häufig als azellulär bezeichnet, weil intakte Thrombozyten und Zellreste nach Lyse und Klärung stark reduziert werden. Wie vollständig das gelingt, hängt vom Herstellungsverfahren ab. „Zellfrei“ bedeutet zudem nicht, dass nur gereinigte Wachstumsfaktoren enthalten sind.

Enthält Platelet Lysate mehr Wachstumsfaktoren als PRP?

Nicht pauschal. Einzelne Faktoren können nach Lyse in höherer löslicher Konzentration vorliegen. Direkte Vergleiche zeigen aber unterschiedliche Ergebnisse je nach Wachstumsfaktor und Herstellungsverfahren. Daraus lässt sich keine generelle Überlegenheit ableiten.

Wirkt Platelet Lysate schneller als PRP?

Die Aussage „schneller“ verwechselt biochemische Verfügbarkeit mit klinischer Wirkung. Bei PL sind viele Mediatoren bereits freigesetzt; ob das zu einem früheren oder besseren klinischen Effekt führt, muss für die jeweilige Anwendung separat gezeigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Platelet Lysate und Platelet Releasate?

Beim klassischen Lysat werden Thrombozyten physikalisch oder mechanisch aufgeschlossen. Beim Releasate werden sie aktiviert, damit sie gespeicherte Faktoren ausschütten; anschließend wird der Überstand genutzt. Die Terminologie ist in der Literatur allerdings nicht vollständig einheitlich.

Wo wird humanes Platelet Lysate am häufigsten eingesetzt?

Ein besonders gut etablierter Bereich ist die Ex-vivo-Zellkultur, in der hPL als humaner Ersatz für fetales Rinderserum eingesetzt wird. Direkte klinische Anwendungen werden unter anderem in Orthopädie, Augenheilkunde, Wundversorgung und ästhetischer Medizin untersucht, die Evidenz ist dort jedoch deutlich kleiner und heterogener.

Ist Platelet Lysate besser als PRP?

Dafür gibt es keine allgemeine wissenschaftliche Grundlage. Die Antwort hängt vom konkreten Präparat, Herstellungsverfahren, Einsatzgebiet und klinischen Endpunkt ab. Bei vielen Anwendungen existieren für PRP wesentlich mehr klinische Daten als für PL.

Kann man aus jedem PRP einfach Platelet Lysate herstellen?

Technisch kann PRP als Ausgangsmaterial für eine Lyse dienen. Daraus folgt aber nicht, dass jeder PRP-Workflow, jedes Röhrchen oder jede Praxis für die Herstellung und klinische Verwendung eines solchen Lysats vorgesehen oder regulatorisch freigegeben ist. Zweckbestimmung, Prozessvalidierung, Sterilität und rechtliche Anforderungen müssen separat geprüft werden.

Quellen

Ausgewählte Literatur und Rechtsquellen

  1. Rath M. et al. Platelet-rich plasma – A comprehensive review of isolation, activation, and application. Acta Biomaterialia, 2025. PubMed
  2. Pinto N. et al. The role of platelet derivatives in regenerative medicine: biological foundations and translational perspectives. Front Cell Dev Biol, 2026. Frontiers
  3. Schallmoser K. et al. Production and Quality Requirements of Human Platelet Lysate: A Position Statement from the ISBT Working Party on Cellular Therapies. Trends Biotechnol, 2020. PubMed
  4. Oeller M. et al. Human Platelet Lysate for Good Manufacturing Practice-Compliant Cell Production. Int J Mol Sci, 2021. ISBT
  5. Bieback K. et al. Platelet lysate as a substitute for animal serum for the ex-vivo expansion of mesenchymal stem/stromal cells: present and future. Cell Transplantation, 2016. PMC
  6. Custo R. et al. A comparative profile of total protein and six angiogenically-active growth factors in three platelet products. 2022. PMC
  7. Valtetsiotis K. et al. Platelet lysate for the treatment of osteoarthritis: a systematic review of preclinical and clinical studies. Musculoskelet Surg, 2024. PubMed
  8. Fea A.M. et al. The Effect of Autologous Platelet Lysate Eye Drops: An In Vivo Confocal Microscopy Study. 2016. PMC
  9. Alhawari H.H. et al. Perilesional injections of human platelet lysate versus platelet poor plasma for the treatment of diabetic foot ulcers. Int Wound J, 2023. PMC
  10. Li T. et al. Growth factors-based platelet lysate rejuvenates skin against ageing through NF-κB signalling pathway. Cell Prolif, 2022. PMC
  11. Huo Z. et al. Platelet Lysate-Based Biomaterials for Regenerative Tissue Engineering: A Comprehensive Review. Int J Nanomedicine, 2026. Dove Medical Press
  12. Arzneimittelgesetz, § 4 Abs. 2 – Begriffsbestimmung Blutzubereitungen. Gesetze im Internet
  13. Arzneimittelgesetz, § 13 – Herstellungserlaubnis, insbesondere Abs. 2b. Gesetze im Internet
  14. Arzneimittelgesetz, § 67 – Allgemeine Anzeigepflicht. Gesetze im Internet
  15. Transfusionsgesetz – insbesondere §§ 2, 13 und 28. Gesetze im Internet

Dieser Fachbeitrag dient der sachlichen Information. Studien zu PRP oder Platelet Lysate beziehen sich jeweils auf konkrete Herstellungsverfahren und Populationen; Ergebnisse dürfen nicht ohne Prüfung auf andere Systeme übertragen werden.

Produktbezogene Links führen zu prpmed.de. Die wissenschaftlichen Quellen sind davon redaktionell getrennt und dienen der Einordnung der Aussagen.

Produkt zur Wunschliste hinzugefügt
Produkt zum Vergleich hinzugefügt.
group_work Cookie-Zustimmung