Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der extrazellulären Matrix und wird im professionellen Kontext unter anderem im Zusammenhang mit Hautstruktur, Gewebeumgebung und Feuchtigkeitsbindung betrachtet. Die intradermale Anwendung ermöglicht die gezielte Platzierung des Produkts im vorgesehenen Gewebebereich entsprechend dem jeweiligen Behandlungskonzept.
Die in Profhilo verwendete Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt und nicht chemisch vernetzt. Für viele Fachanwender ist dies ein relevanter Aspekt bei der Auswahl eines geeigneten Produkts für etablierte ästhetische Behandlungskonzepte.
Im fachlichen Umfeld wird Profhilo unter anderem für Behandlungsareale im Gesichts- und Körperbereich berücksichtigt. Dazu zählen je nach individuellem Behandlungskonzept beispielsweise Regionen im Bereich des Mittelgesichts sowie weitere Areale wie Oberarme, Bauch oder andere Zonen mit nachlassender Hautqualität. Die Auswahl der Behandlungsregionen und die Einschätzung der Eignung erfolgen stets durch qualifiziertes Fachpersonal.
Im Zusammenhang mit Kombinationstherapien liegen Untersuchungen zur gemeinsamen Betrachtung von Hyaluronsäure und plättchenreichem Plasma (PRP) vor. Die konkrete Einbindung in ein multimodales Behandlungskonzept sollte jedoch immer individuell und fachlich beurteilt werden.
In der Praxis wird häufig ein Initialprotokoll mit zwei Anwendungen im Abstand von etwa 30 Tagen berücksichtigt. Ob und in welchen Abständen weitere Anwendungen sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Behandlungskonzept sowie von der fachlichen Beurteilung des Anwenders ab.