Zentrifuge

Labor und Praxiszentrifugen - prpmed.de

Hettich EBA 200 MD-Zentrifuge – Medizinprodukt Klasse IIa für den klinischen Alltag

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Die Hettich EBA 200 MD ist die Medizinprodukt-Version der kompakten EBA 200 Zentrifuge und als Medizinprodukt der Klasse IIa für den professionellen Einsatz in medizinischen Einrichtungen ausgelegt. Sie eignet sich ideal für kleine Probenmengen im Praxis-, Labor- und Klinikalltag. Produktmerkmale: MD-Version: Medizinprodukt Klasse IIa Hettich...
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Starter Set zur PRP-Aufbereitung | SERVOspin Evolve inkl. PRP-Röhrchen

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Das PRP Starter Set | SERVOspin Evolve ist ein vorkonfiguriertes Set zur Vorbereitung von Platelet-Rich Plasma (PRP) für den Einsatz in Praxis und Labor. Es kombiniert PRP-geeignete Verbrauchsmaterialien mit einer technisch kompatiblen Laborzentrifuge sowie Zubehör für Blutentnahme und Applikation. Die PRP-Gewinnung erfolgt gemäß der Zweckbestimmung der...
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1.199,00 €

PRP Starter Set mit Hettich EBA 200 MD – Medizinprodukt-Zentrifuge Klasse IIa

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Das PRP Starter Set enthält eine kompakte Hettich EBA 200 MD Zentrifuge sowie ausgewählte Verbrauchsmaterialien für den professionellen Einsatz in Praxis, Klinik oder medizinischer Einrichtung. Set bestehend aus: 1x Hettich EBA 200 MD Zentrifuge – Medizinprodukt Klasse IIa 2x PRP-Röhrchen | Vi PRP-Pro, VPE 10 Stück 1x KIPIC® Nadel 25G x 42 mm, VPE 100...
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PRP Power Kit Pro – Ihr Komplettset für professionelle PRP-Behandlungen

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Inhalt bestehend aus: 1x DUO Quattro Zentrifuge 2x PRP-Röhrchen | Vi PRP-Pro | VPE 10 Stk. 1x Kipic® Nadel 25G x 42 mm | VPE 100 Stk. 1x Kipic® Mesotherapie Nadel 30G x 4 mm | VPE 100 Stück 1x Kipic® Mesotherapie Nadel 27G x 13 mm | VPE 100 Stück 1x Mediware Einmalspritzen 5 ml 3-teilig Luer-Lock steril | VPE 100 Stk. 1x Mediware Einmalspritzen 2/3...
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Hettich EBA 270 Zentrifuge

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Hettich EBA 270 – Kompakte Zentrifuge für den medizinischen Einsatz 0 Speziell entwickelt für medizinische Praxen Ausgestattet mit einem Ausschwingrotor (Swing-out Rotor), Rotor Nummer: 2315 Max. Drehzahl: 4.000 U/min Max. RCF: 2.254 x g Geeignet für herkömmliche-Laborröhrchen bis 15 ml Volumen 90° Ausschwingwinkel für...
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Mobiler Zentrifugenwagen P1-Z von Demed

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Der P1-Z ist ein kompakter, mobiler Gerätewagen zur sicheren Unterbringung einer Zentrifuge - ideal für Praxis, Labor und Behandlungsräume, in denen Ordnung, kurze Wege und ein sauberes Kabelsetup wichtig sind. Highlights zusammengefasst: Praktische Kombination aus Gerätefach, Tablarauszügen und Schubladen Satinierte ESG-Glastür, 270 Grad...
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2.499,00 €

PRF DUO (Duo Quattro) Zentrifuge – CE Klasse IIa

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Zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse IIa Maximale Geschwindigkeit von 4500 U/min und RCF von bis zu 2490 x g für präzise und sichere Blutaufbereitung. Leiser Betrieb bei nur 56 dB – ideal für den Einsatz in ruhigen Praxis- und Klinikumgebungen. Benutzerfreundliche Steuerung mit vorinstallierten Programmen und einfacher Anpassung der...
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SERVOspin Evolve Tischzentrifuge – Winkelrotor 6×15 ml

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Leise Tischzentrifuge mit 54°-Winkelrotor, 6×15 ml Drehzahl: 300–5000 rpm; max. RCF: bis 2.600 g Digitale Zeit-/Drehzahlvorwahl, RCF-Anzeige Bürstenloser Motor, Unwuchtkontrolle Elektronische Deckelverriegelung Lieferumfang: Rotor & Adapter-Set Konformität: CE-kennzeichneter IVD nach Herstellerangaben Garantie: 24 Monate Hinweis: Nur für...
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Praxiszentrifugen · PRP · PRF · Labor

Zentrifugen für PRP, PRF und medizinische Probenaufbereitung

Zentrifugen werden in Praxis, Klinik und Labor eingesetzt, um Blutbestandteile durch kontrollierte Zentrifugalbeschleunigung voneinander zu trennen. Für PRP und PRF zählen nicht nur Drehzahl und Laufzeit, sondern vor allem RCF, Rotortyp, Röhrchenkompatibilität, Prozessführung und der regulatorische Status des Geräts.

RCF statt nur RPM Die g-Kraft ist für reproduzierbare Trennung aussagekräftiger als die reine Drehzahl.
Für PRP und PRF Gerät, Röhrchen und Protokoll müssen technisch zusammenpassen.
Für Fachanwender Auswahl nach Zweckbestimmung, Dokumentation und Praxisprozess.

Welche Zentrifuge passt zu welcher Anwendung?

Die passende Zentrifuge richtet sich nach dem geplanten Prozess. PRP, PRF und allgemeine Laborproben stellen unterschiedliche Anforderungen an Rotor, RCF-Bereich, Röhrchenaufnahme und Ablauf.

PRP in der Praxis

Für kleine bis mittlere Probenmengen sind kompakte Tischzentrifugen mit dokumentierbarer RCF, sicherer Röhrchenaufnahme und medizinischer Zweckbestimmung sinnvoll.

PRF-Protokolle

PRF-Röhrchen enthalten meist kein Antikoagulans. Der Ablauf muss schnell starten, da die Gerinnung direkt nach der Blutentnahme beginnt.

Laborroutine

Für klassische Probenaufbereitung können Ausschwingrotoren Vorteile bieten, wenn eine horizontale Schichtbildung gewünscht ist.

Starter-Sets

Für den Einstieg sind Sets mit Zentrifuge, PRP-Röhrchen, Nadeln, Spritzen und Blutentnahmematerial oft praktischer als ein Einzelgerät.

Hettich EBA 200 MD: kompakte Medizinprodukt-Zentrifuge für den klinischen Alltag

Die Hettich EBA 200 MD ist die Medizinprodukt-Version der kompakten EBA 200. Sie ist als Medizinprodukt der Klasse IIa ausgelegt und für den professionellen Einsatz in medizinischen Einrichtungen vorgesehen. Für Praxen mit PRP-Schwerpunkt ist sie besonders relevant, weil sie kompakte Bauweise, leisen Betrieb, Festwinkelrotor und ausreichend Leistungsreserve in einem Gerät kombiniert.

Als Orientierung innerhalb dieser Kategorie dient die EBA 200 MD deshalb nicht wegen eines einzelnen Werts, sondern wegen der Kombination aus Medizinproduktstatus, klaren technischen Parametern, sicherer Bedienung und guter Alltagstauglichkeit in Praxis, Labor und Klinik.

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Hettich EBA 200 MD – Eckdaten

Medizinprodukt Klasse IIa, Festwinkelrotor, 8 Plätze, maximale Drehzahl 6.000 min⁻¹, maximale RCF 3.461 x g, bürstenloser Motor, Deckelverriegelung, Unwuchtüberwachung und kompakte Bauweise für kleine Probenvolumina.

Medizinprodukt Klasse IIa nach Produktangabe
Festwinkelrotor für bis zu 8 Proben
Max. 6.000 min⁻¹
Max. 3.461 x g
Geeignet für kleine Probenmengen
Praxisnaher Tischzentrifugen-Aufbau
Deckelverriegelung und Unwuchtüberwachung
Für medizinische Einrichtungen vorgesehen
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Zweckbestimmung vor Anwendung prüfen

Nicht jede Laborzentrifuge ist automatisch für die medizinische Aufbereitung humaner Blutbestandteile geeignet. Maßgeblich sind Herstellerangaben, CE-/Medizinproduktstatus, Gebrauchsanweisung, Röhrchenkompatibilität und der dokumentierte Praxisprozess.

Warum RCF wichtiger ist als RPM

Viele PRP- und PRF-Protokolle nennen Drehzahlen in RPM. Das ist nur begrenzt übertragbar. Die Drehzahl beschreibt, wie schnell der Rotor rotiert. Die tatsächliche Kraft auf die Probe hängt zusätzlich vom Rotorradius ab. Zwei Zentrifugen können mit gleicher RPM-Zahl laufen und trotzdem unterschiedliche g-Werte erzeugen.

RCF = 1,118 × 10⁻⁵ × r × RPM² r = effektiver Rotorradius in cm · RPM = Umdrehungen pro Minute · RCF = relative Zentrifugalbeschleunigung in x g

Für reproduzierbare PRP- und PRF-Protokolle sollte deshalb möglichst mit RCF gearbeitet werden. Eine reine Angabe wie „3.500 rpm“ reicht nicht aus, wenn Rotorradius, Rotorform und Röhrchenposition unbekannt sind.

Medizinprodukt-Zentrifuge oder Standard-Laborgerät?

Eine Zentrifuge kann technisch leistungsfähig sein und trotzdem nicht für jede medizinische Anwendung vorgesehen sein. Für die Aufbereitung von Vollblut im Zusammenhang mit PRP oder PRF müssen Gerät, Röhrchen und Ablauf zur vorgesehenen Verwendung passen.

Kriterium Standard-Laborzentrifuge Medizinprodukt-Zentrifuge, z. B. Hettich EBA 200 MD
Zweckbestimmung Allgemeine Laborproben, Forschung oder Routineanalytik je nach Herstellerangabe Medizinische Probenaufbereitung nach Herstellerangabe
Regulatorischer Rahmen CE als Laborgerät, IVD oder andere Gerätekategorie je nach Produkt Medizinprodukt nach MDR, bei der EBA 200 MD Klasse IIa nach Produktangabe
PRP-/PRF-Bewertung Nur anhand von RCF, Rotor, Röhrchenfreigabe und Zweckbestimmung bewertbar Besser nachvollziehbar, wenn medizinische Zweckbestimmung und Protokoll zusammenpassen
Dokumentation Technisches Datenblatt, Bedienungsanleitung, ggf. Laborfreigaben Technisches Datenblatt, Gebrauchsanweisung, Konformitätsunterlagen, medizinische Zweckbestimmung
Praxisnutzen Geeignet für allgemeine Laborprozesse Geeignet für dokumentierte Abläufe in medizinischen Einrichtungen

Festwinkelrotor oder Ausschwingrotor?

Der Rotortyp beeinflusst die Schichtbildung im Röhrchen. Für PRP, PRF und Laborproben ist deshalb nicht nur die RCF relevant, sondern auch die Geometrie des Rotors und die Lage des Röhrchens während des Laufs.

Merkmal Festwinkelrotor Ausschwingrotor
Röhrchenposition Röhrchen bleiben in festem Winkel zur Rotorachse Röhrchen schwingen während der Rotation nahezu horizontal aus
Schichtverlauf Schichten bilden sich schräg entlang der Röhrchenachse Schichten liegen nach dem Lauf meist horizontaler
Vorteile Kompakt, kurze Anlaufzeiten, einfache Bauweise, praxisnah Sehr gleichmäßige horizontale Trennung, häufig vorteilhaft für Laborroutine
Einschränkungen Schräger Trennverlauf muss beim Abnehmen des Plasmas berücksichtigt werden Größerer Rotorraum, mechanisch komplexer, oft größere Geräte
Beispiel Hettich EBA 200 MD Hettich EBA 270

Wie PRP-Zentrifugation funktioniert

Bei PRP wird venöses Vollblut in geeignete PRP-Röhrchen entnommen. Je nach System enthalten diese Röhrchen ein Antikoagulans, ein Trenngel oder beide Komponenten. Während des Zentrifugenlaufs trennen sich die Bestandteile anhand ihrer Dichte.

01

Erythrozyten

Die schwerste Fraktion sinkt nach unten und bildet die rote Zellphase.

02

Buffy Coat

Dünne Grenzschicht mit Leukozyten und Thrombozytenanteilen, abhängig vom Protokoll.

03

Plasma

Obere Fraktion, je nach System und Entnahmetechnik thrombozytenarm oder thrombozytenreich.

04

Trenngel

Bei passenden PRP-Röhrchen bildet das Gel eine Barriere zwischen Zellfraktion und Plasma.

05

RCF und Laufzeit

Beide Werte bestimmen zusammen mit Rotor und Röhrchengeometrie das Trennbild.

06

Bremsverhalten

Starkes Bremsen kann die Trennschichten stören und sollte zum Protokoll passen.

Praxisnaher Grundsatz: PRP-Protokolle sollten immer als Kombination aus Zentrifuge, Rotor, Röhrchen, Füllvolumen, RCF, Laufzeit und Bremsverhalten verstanden werden.

PRF benötigt eine besonders saubere Zeitführung

PRF-Röhrchen enthalten in der Regel kein Antikoagulans. Die Gerinnung beginnt deshalb direkt nach der Blutentnahme. Für PRF ist nicht nur der g-Wert wichtig, sondern auch der zeitliche Ablauf: Blutentnahme, Beladung, Start des Laufs und Weiterverarbeitung müssen ohne unnötige Verzögerung erfolgen.

Anwendung Röhrchentyp Wichtige Parameter Hinweis für die Praxis
PRP PRP-Röhrchen mit Antikoagulans, häufig mit Trenngel RCF, Laufzeit, Füllvolumen, Bremsverhalten Protokoll nach Röhrchen- und Geräteangabe verwenden
i-PRF / flüssiges PRF PRF-Röhrchen ohne Antikoagulans Kurzes Zeitfenster, niedrige bis mittlere RCF, schnelle Verarbeitung Blutentnahme und Zentrifugenstart ohne Verzögerung durchführen
solides PRF / Fibrinmatrix PRF-Röhrchen ohne Antikoagulans Längere Laufzeit, systemabhängige RCF Matrixbildung und Gerinnung sind zeitkritisch
allgemeine Laborproben Blut-, Urin- oder Probenröhrchen nach Freigabe Rotorfreigabe, Maximal-RCF des Röhrchens, Beladung Herstellerangaben des Röhrchens und der Zentrifuge beachten

Wärmeentwicklung, Reibung und Thrombozytenaktivierung

Bei der Zentrifugation entsteht Wärme durch Motorbetrieb, Luftreibung und Rotordynamik. Bei kurzen Praxisprotokollen bleibt dieser Effekt häufig begrenzt, sollte aber nicht ignoriert werden. Biologische Proben reagieren auf Temperatur, mechanische Belastung und Zeit.

Bei PRP und PRF kann ein unnötig langer oder zu aggressiver Lauf die Prozessstabilität beeinträchtigen. Zusätzlich kann eine Erwärmung die Thrombozytenaktivierung beeinflussen. Deshalb sollten RCF, Laufzeit, Bremsverhalten und Probenhandhabung nachvollziehbar dokumentiert werden.

Zentrifuge waagerecht und vibrationsarm aufstellen
Röhrchen paarweise und gewichtsnah ausbalancieren
RCF statt nur RPM dokumentieren
Laufzeit und Bremsstufe eindeutig festlegen
Röhrchen nur innerhalb der zulässigen Maximal-RCF verwenden
PRF-Proben ohne Verzögerung verarbeiten
Rotor, Adapter und Röhrchenlänge vor dem Lauf prüfen
Gerät regelmäßig reinigen und nach Herstellerangabe warten

Checkliste vor dem Kauf einer PRP- oder PRF-Zentrifuge

Fachanwender sollten eine Zentrifuge nicht allein nach Preis oder Maximaldrehzahl auswählen. Für die tägliche Anwendung sind Prozesssicherheit, Dokumentation und Kompatibilität wichtiger.

Ist das Gerät als Medizinprodukt oder Laborgerät eingestuft?
Passt die Zweckbestimmung zur geplanten Anwendung?
Welche maximale RCF erreicht das Gerät?
Kann direkt in RCF eingestellt oder sauber umgerechnet werden?
Welcher Rotortyp ist verbaut: Festwinkel oder Ausschwingrotor?
Passen Länge und Durchmesser der verwendeten Röhrchen?
Sind Adapter für 10-ml- oder 15-ml-Röhrchen notwendig?
Ist die Maximal-RCF der Röhrchen bekannt?
Gibt es Unwuchtkontrolle und sichere Deckelverriegelung?
Sind IFU, Konformitätsangaben und technische Daten verfügbar?

Welche Parameter bei Zentrifugen wirklich zählen

Kriterium Warum es relevant ist Praxisempfehlung
RCF-Bereich Beschreibt die tatsächliche Beschleunigung auf die Probe Gerät wählen, das die benötigten g-Werte präzise abbildet
RPM-Einstellung Nur zusammen mit Rotorradius aussagekräftig RPM-Werte in RCF umrechnen oder direkt RCF nutzen
Rotor Beeinflusst Schichtbildung und Röhrchenposition Festwinkel- oder Ausschwingrotor nach Protokoll wählen
Röhrchenkompatibilität Nicht jedes 10- oder 15-ml-Röhrchen passt sicher in jeden Rotor Durchmesser, Länge, Adapter und Maximal-RCF prüfen
Bremsverhalten Starkes Bremsen kann Trennschichten stören Bremsstufen nach Protokoll und Herstellerangabe festlegen
Unwuchtkontrolle Schützt Gerät, Rotor und Probe Für Praxisbetrieb mit wechselndem Personal sehr sinnvoll
Geräuschpegel Relevant bei Nutzung in Behandlungsräumen Leise Tischzentrifugen bevorzugen, wenn das Gerät patientennah steht
Medizinproduktstatus Relevant für dokumentierte medizinische Anwendung Zweckbestimmung und Konformitätsangaben vor Kauf prüfen

Zentrifugen online kaufen bei prpmed.de

Bei prpmed.de finden Fachanwender Zentrifugen und abgestimmte Starter-Sets für PRP, PRF und medizinische Probenaufbereitung. Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Geräten, die für kleine Probenmengen, kurze Wege und dokumentierbare Abläufe im Behandlungsalltag geeignet sind.

Für die Auswahl sollte nicht nur die maximale Drehzahl betrachtet werden. Relevanter sind RCF, Rotortyp, Röhrchenkompatibilität, Zweckbestimmung, technische Dokumentation und die Frage, ob das Gerät zum geplanten PRP- oder PRF-Protokoll passt.

Hettich EBA 200 MD Medizinprodukt Klasse IIa als Referenzgerät der Kategorie.
PRP-Starter-Sets Zentrifuge plus passende Verbrauchsmaterialien für den Einstieg.
PRP- und PRF-Zubehör Röhrchen, Nadeln, Spritzen und Blutentnahmematerial im Sortiment.
Technische Beratung Auswahl nach Gerät, Röhrchen, Rotor und Protokoll prüfen.

Häufige Fragen zu PRP- und PRF-Zentrifugen

Welche Zentrifuge eignet sich für PRP?
Für PRP sollte die Zentrifuge zur Zweckbestimmung, zum verwendeten PRP-Röhrchen und zum Protokoll passen. Wichtig sind RCF-Bereich, Rotor, Röhrchenaufnahme, Laufzeit, Bremsverhalten und Dokumentation. Für medizinische Praxen ist die Hettich EBA 200 MD durch ihren Medizinproduktstatus Klasse IIa ein besonders relevantes Referenzgerät.
Warum ist RCF besser als RPM?
RPM beschreibt nur die Drehzahl. Die tatsächliche Kraft auf die Probe hängt zusätzlich vom Rotorradius ab. Deshalb können zwei Zentrifugen bei gleicher RPM-Zahl unterschiedliche g-Werte erzeugen. RCF ist für reproduzierbare Protokolle genauer.
Kann jede Laborzentrifuge für PRP verwendet werden?
Nein. Eine Laborzentrifuge kann technisch geeignet sein, ist aber nicht automatisch für die medizinische PRP-Aufbereitung vorgesehen. Zweckbestimmung, Röhrchenfreigabe, RCF, Rotor und Dokumentation müssen vor der Anwendung geprüft werden.
Was bedeutet Medizinprodukt Klasse IIa bei einer Zentrifuge?
Klasse IIa beschreibt eine regulatorische Einstufung nach Medizinprodukterecht. Für Anwender ist relevant, dass die vorgesehene Nutzung innerhalb der Herstellerangaben erfolgt und dass Gerät, Röhrchen und Prozess dokumentiert zusammenpassen.
Ist ein Festwinkelrotor schlechter als ein Ausschwingrotor?
Nein. Beide Rotortypen haben unterschiedliche Eigenschaften. Festwinkelrotoren sind kompakt und praxisnah. Ausschwingrotoren erzeugen meist eine horizontalere Schichtlage. Die passende Wahl hängt von Röhrchen, Protokoll und gewünschtem Trennbild ab.
Welche Rolle spielt Temperatur bei PRP und PRF?
Temperatur ist bei biologischen Proben ein Prozessfaktor. Rotation, Luftreibung und Motorbetrieb können Wärme erzeugen. Unnötig lange oder zu aggressive Läufe sollten vermieden werden, weil Temperatur und mechanische Belastung die Prozessstabilität beeinflussen können.
Müssen PRP-Protokolle für jede Zentrifuge angepasst werden?
Ja, wenn ein Protokoll nur in RPM angegeben ist oder von einem anderen Gerät stammt. Sauber ist die Umrechnung auf RCF unter Berücksichtigung des Rotorradius. Zusätzlich müssen Röhrchen, Füllvolumen, Rotor und Bremsverhalten berücksichtigt werden.
Was ist bei PRF besonders wichtig?
PRF wird meist ohne Antikoagulans verarbeitet. Dadurch beginnt die Gerinnung direkt nach der Blutentnahme. Blutentnahme, Beladung, Start des Laufs und Weiterverarbeitung müssen deshalb zeitlich sauber organisiert werden.
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