Zentrifuge Hettich EBA 270
Hettich EBA 270
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Zentrifuge Hettich EBA 270
Hettich EBA 270
Hettich EBA 270

Hettich EBA 270 Zentrifuge

Hettich EBA 270 – Kompakte Zentrifuge für den medizinischen Einsatz 0

  • Speziell entwickelt für medizinische Praxen

  • Ausgestattet mit einem Ausschwingrotor (Swing-out Rotor), Rotor Nummer: 2315

  • Max. Drehzahl: 4.000 U/min

  • Max. RCF: 2.254 x g

  • Geeignet für herkömmliche-Laborröhrchen bis 15 ml Volumen

  • 90° Ausschwingwinkel für präzise Trennung, ideal für Laborröhrchen mit Trenngel

  • Kompakte Bauweise – platzsparend und praktisch

  • Einfache Bedienung – ideal für den täglichen Einsatz

  • Leistungsstark und zuverlässig für professionelle Anforderungen

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Hettich · Laborgeräte

6 × 15 ml im Ausschwingrotor – bis 2.254 × g

Die Hettich EBA 270 ist eine kompakte Laborzentrifuge mit integriertem 6-fach-Ausschwingrotor für Gefäße bis 15 ml. Der Rotor schwingt im Lauf auf 90° aus; die Drehzahl ist von 500 bis 4.000 min−1 in 100er-Schritten einstellbar.

90°

Integrierter 90°-Ausschwingrotor

Die Röhrchen schwingen während des Laufs bis 90° aus. Hettich nennt diese Rotorbauart ausdrücklich für Blutabnahmegefäße mit Trenngel.

2.254× g

500 bis 4.000 min−1

Die Drehzahl ist in Schritten von 100 min−1 einstellbar. Der RCF-Rechner weiter unten zeigt für Rotor 2315 den daraus resultierenden × g-Wert.

51dB(A)

326 × 400 × 239 mm, ca. 14 kg

Maximaler Geräuschpegel laut Hettich: ≤ 51 dB(A). Kompakte Tischbauform mit Metalldeckel, Schauglas und Unwuchterkennung.

Rotor
2315, 6-fach-Ausschwingrotor, 90°
Kapazität
6 × 15 ml
Drehzahl
500 bis 4.000 min−1, Schrittweite 100
Maximale Beschleunigung
2.254 × g
Laufzeit
bis 99 Minuten, dazu Kurzzeit-Taste
Einstufung
In-vitro-Diagnostikum, Klasse A nach IVDR (EU) 2017/746
Hersteller
Andreas Hettich GmbH & Co. KG, Tuttlingen

Interaktiv · für genau diesen Rotor

Vom × g im Protokoll zur Zahl im Display

Protokolle nennen die relative Zentrifugalbeschleunigung in × g. Am Gerät stellen Sie eine Drehzahl ein. Beides hängt über den Rotorradius zusammen – bei Rotor 2315 sind das 12,6 cm. Geben Sie Ihren Zielwert ein.

× g
min−1
Am Gerät einstellen
3.300min−1
Ergibt tatsächlich
1.534× g
Abweichung vom Zielwert
+2,3%

Die Schrittweite von 100 min−1 bedeutet, dass nicht jeder ×-g-Wert exakt getroffen wird. Der Rechner zeigt die nächstgelegene einstellbare Drehzahl und den Wert, der dabei tatsächlich herauskommt.

Drehzahl in min−1 · senkrecht: × g. Die Beschleunigung wächst mit dem Quadrat der Drehzahl – doppelte Drehzahl bedeutet vierfache Beschleunigung.

Berechnet nach RCF = 1,118 × 10−5 × r × n² mit r = 12,6 cm für Rotor 2315. Gegenprobe mit der Herstellerangabe: 4.000 min−1 ergeben 2.254 × g. Maßgeblich sind Datenblatt und Handbuch des Geräts; bei abweichendem Rotor oder Einsatz ändert sich der Radius.

Interaktiv · Rotorbauart

Warum die Bauart über die Trennschicht entscheidet

Rotorbauarten führen die Gefäße während des Laufs unterschiedlich. Die Darstellung zeigt den geometrischen Unterschied zwischen Ausschwing- und Winkelrotor. Wählen Sie eine Bauart.

im Lauf nach dem Stillstand Drehachse leichte Phase schwere Phase Fliehkraft leichte Phase schwere Phase waagerechte Grenze

Im Lauf schwingt das Röhrchen auf 90° aus. Die Fliehkraft wirkt damit entlang der Röhrchenachse, und die Grenze zwischen den Phasen bildet sich genau rechtwinklig dazu. Steht das Röhrchen danach wieder senkrecht, liegt diese Grenze bereits waagerecht – nichts muss zurücklaufen, nichts verwischt. Wie sich einzelne Proben nach dem Lauf darstellen, hängt zusätzlich von Probe, Gefäß, Drehzahl und Laufzeit ab.

im Lauf nach dem Stillstand Drehachse leichte Phase schwere Phase Fliehkraft schräg zur Achse leichte Phase schwere Phase Grenzfläche läuft zurück und wird dabei unscharf

Beim Winkelrotor bleibt das Röhrchen in einem festen Winkel stehen. Die Fliehkraft wirkt schräg zur Röhrchenachse: Die schwere Phase legt sich während des Laufs an die Außenwand, die Grenzfläche steht quer zum Röhrchen. Sobald der Rotor steht und nur noch die Schwerkraft wirkt, läuft das abgesetzte Material an der Wand zurück, bis die Grenze wieder waagerecht liegt. Wie stark sich diese Umlagerung auf eine konkrete Probe auswirkt, hängt von Probe, Gefäß, Drehzahl und Laufzeit ab.

Winkelrotor gesucht? Im Programm ist die SERVOspin Evolve Tischzentrifuge mit Winkelrotor 6 × 15 ml.

Schematische Darstellung des physikalischen Prinzips. Welche Phasen sich bilden und wie scharf sie sich trennen, hängt von Probe, Drehzahl und Laufzeit ab.

Interaktiv · Beladung

Sechs Plätze, aber nicht jede Belegung läuft

Ein Rotor muss symmetrisch beladen sein, sonst schaltet die Unwuchterkennung ab – und im schlimmsten Fall leidet das Lager. Tippen Sie die Plätze an, die Sie besetzen wollen.

Kein Platz belegt

Wählen Sie die Plätze aus, die Sie besetzen wollen. Der Rechner prüft, ob sich die Massen gegenseitig aufheben.

Gegenüberliegende Plätze: 1–4, 2–5, 3–6

Geprüft wird die geometrische Symmetrie. Zusätzlich müssen gegenüberliegende Positionen nach Herstellerangabe massengleich beladen werden. Verwenden Sie gleiche Gefäßtypen und beachten Sie die Vorgaben im Gerätehandbuch.

Technische Daten

Das Gerät in Zahlen

Rotor und Antrieb

Rotor
2315, Ausschwingrotor, 6 Plätze, 90°
Kapazität
6 × 15 ml
Rotorradius
12,6 cm (aus 2.254 × g bei 4.000 min−1)
Drehzahlbereich
500 bis 4.000 min−1, Schrittweite 100
Maximale Beschleunigung
2.254 × g
Zulässige Dichte
bis 1,2 kg/dm³
Antrieb
Bürstenloser Motor
Kühlung
Luftkühlung
Schleuderraum
Edelstahl

Bedienung und Bauform

Anzeige
LCD, zeigt alle eingestellten Parameter
Bedienfeld
Folientastatur, zwei Auslaufstufen
Laufzeit
bis 99 Minuten, zusätzlich Kurzzeit-Taste
Deckel
Metall mit Schauglas, Einhandverschluss mit Verriegelung
Sicherheit
Unwuchterkennung mit Abschaltung, Übertemperaturabschaltung, Notentriegelung, Fehleranzeige
Signal
Akustisches Signal am Ende des Laufs
Geräusch
≤ 51 dB(A)
Maße (B × T × H)
326 × 400 × 239 mm
Gewicht
rund 14 kg

Betrieb & Zweckbestimmung

Was vor dem ersten Lauf geklärt sein muss

Im Betrieb

  • Handbuch vor der ersten Nutzung lesen. Bedienung nur durch eingewiesenes Fachpersonal. Handbuch und Datenblatt stehen weiter unten zum Download.
  • Symmetrisch beladen. Gleiche Röhrchen, gleiche Füllmenge, gegenüberliegende Plätze. Maximale Füllhöhe nicht überschreiten.
  • Deckel erst öffnen, wenn der Rotor steht. Die Verriegelung gibt erst danach frei; die Notentriegelung ist für den Stromausfall gedacht, nicht für den Alltag.
  • Standfest aufstellen. Ebene, tragfähige Fläche, ringsum Sicherheitsabstand nach Handbuch, geerdete Steckdose.
  • Schutzausrüstung. Beim Umgang mit biologischem Material Handschuhe und Schutzbrille; keine Flüssigkeit in den Schleuderraum gelangen lassen.
  • Nach dem Lauf. Schleuderraum und Rotor kontrollieren, Bruch sofort entfernen, Reinigung und Desinfektion nach Handbuch und Hygieneplan.

Einstufung und Grenzen

  • In-vitro-Diagnostikum, Klasse A. Hettich führt die EBA 270 gemäß Verordnung (EU) 2017/746 als IVD der Klasse A. Die Zweckbestimmung ist die Trennung von Bestandteilen flüssiger Proben menschlichen Ursprungs zur Probenvorbereitung in In-vitro-Diagnostikverfahren.
  • Was daraus folgt. Womit Sie das Gerät beladen und zu welchem Zweck, richtet sich nach der Zweckbestimmung des jeweiligen Röhrchen- oder Kit-Systems – nicht nach der der Zentrifuge. prpmed macht dazu keine Angaben.
  • Keine Ergebniszusage. Welche Phasen sich in Ihrer Anwendung bilden und wie sie sich abnehmen lassen, hängt von Probe, Röhrchen, Drehzahl und Laufzeit ab.
  • Verantwortung. Einsatzbereich, Validierung, Wartungsintervalle und Dokumentation verantwortet der Betreiber nach den für ihn geltenden Vorschriften.
  • Abgabe. Ausschließlich an gewerbliche Anwender und deren Bezugsberechtigte.
  • Entsorgung. Elektroaltgerät nach Richtlinie 2012/19/EU. WEEE-Nummer des Herstellers: DE 92954423.

Im Programm

Drei Zentrifugen – welche passt zu Ihrer Zweckbestimmung?

Die Bauart entscheidet über die Trennschicht, die Einstufung darüber, wofür ein Gerät überhaupt bestimmt ist. Beides sollte zur geplanten Anwendung passen – und zwar vor dem Kauf.

Die Preise werden live von den jeweiligen Produktseiten gelesen; maßgeblich ist die Angabe auf der Zielseite. Angaben zu Rotor und Einstufung stammen aus den Herstellerangaben der jeweiligen Seite. Ergänzend im Programm: der mobile Zentrifugenwagen P1-Z für den Einsatz an wechselnden Plätzen.

Unterlagen

Handbuch und Datenblatt

Beide Dokumente gehören vor den ersten Lauf gelesen – und in die Gerätedokumentation des Betreibers.

Werkzeuge von prpmed

Rechnen, nachschlagen, dokumentieren

Für die Arbeit rund um die Zentrifugation gibt es bei prpmed eigene Werkzeuge – kostenlos und ohne Anmeldung.

Fragen aus der Praxis

Häufige Fragen

Mein Protokoll nennt × g – welche Drehzahl stelle ich ein?

Das rechnet der Rechner weiter oben aus. Hintergrund: Die relative Zentrifugalbeschleunigung hängt vom Rotorradius ab, deshalb ergibt dieselbe Drehzahl an zwei Geräten unterschiedliche ×-g-Werte. Bei Rotor 2315 sind es 12,6 cm Radius; 3.300 min−1 ergeben damit rund 1.534 × g. Für andere Geräte hilft der RCF/RPM-Rechner.

Warum treffe ich meinen Zielwert nicht exakt?

Weil sich die Drehzahl in Schritten von 100 min−1 einstellen lässt. Der Rechner zeigt deshalb die nächstgelegene einstellbare Drehzahl und den daraus berechneten RCF-Wert. Die Abweichung hängt vom gewählten Zielwert ab.

Was unterscheidet den Ausschwingrotor von einem Winkelrotor?

Beim Ausschwingrotor bewegen sich die Gefäße während des Laufs bis in die horizontale Position; beim Winkelrotor verbleiben sie in einem festen Winkel. Die Grafik weiter oben zeigt das geometrische Prinzip. Welche Trennung sich bei einer konkreten Probe ergibt, hängt zusätzlich von Probe, Gefäß, Drehzahl und Laufzeit ab.

Welche Röhrchen passen hinein?

Laborübliche Röhrchen bis 15 ml, sechs Stück gleichzeitig. Ob ein bestimmtes Röhrchen in die Halterung passt und welche maximale Füllhöhe gilt, steht im Datenblatt. Die zulässige Dichte des Inhalts liegt bei 1,2 kg/dm³.

Kann ich drei oder fünf Röhrchen laufen lassen?

Drei ja, fünf nein. Bei sechs Plätzen heben sich die Kräfte bei zwei gegenüberliegenden, bei drei um jeweils einen Platz versetzten, bei vier und bei sechs Röhrchen auf. Fünf lassen sich nicht symmetrisch verteilen – hier gehört ein gleich schweres Gegengewicht auf den freien Platz. Der Beladungsplaner weiter oben prüft jede Kombination.

Wie müssen die Röhrchen ausgewogen sein?

Gegenüberliegende Positionen müssen nach Herstellerangabe massengleich beladen werden. Verwenden Sie gleiche Gefäßtypen und beachten Sie die Beladungs- und Ausgleichsvorgaben im Gerätehandbuch.

Wie ist die EBA 270 regulatorisch eingestuft?

Hettich führt die EBA 270 als In-vitro-Diagnostikum der Klasse A gemäß Verordnung (EU) 2017/746. Die Zweckbestimmung betrifft die Probenvorbereitung in In-vitro-Diagnostikverfahren. Für andere Anwendungen ist die jeweilige Zweckbestimmung des eingesetzten Systems maßgeblich.

Wie laut ist das Gerät?

Höchstens 51 dB(A). Das entspricht etwa einem ruhigen Gespräch und ist für einen Behandlungsraum unproblematisch. Zusammen mit 326 mm Breite und rund 14 kg lässt sich die Zentrifuge dort aufstellen, wo gearbeitet wird.

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Gerät mit montiertem Ausschwingrotor 2315 und den zugehörigen Gehängen, Netzkabel und Bedienungsanleitung. Den genauen Lieferumfang der aktuellen Charge entnehmen Sie dem Datenblatt oder fragen Sie vor der Bestellung nach.

Abgabe ausschließlich an gewerbliche Anwender und deren Bezugsberechtigte. Die Angaben auf dieser Seite beschreiben Aufbau, Leistungsdaten und Handhabung des Geräts; sie sind keine Anwendungsanleitung und keine Zusage eines Ergebnisses. Maßgeblich sind Bedienungsanleitung, Datenblatt und Konformitätserklärung des Herstellers in der zum Gerät gelieferten Fassung. Der Betreiber verantwortet Aufstellung, Einweisung, Validierung, Wartung und Dokumentation nach den für ihn geltenden Vorschriften.

GPSR – General Product Safety Regulation (Allgemeine Produktsicherheitsverordnung)

Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß GPSR:

Andreas Hettich GmbH

Föhrenstraße 12

78532 Tuttlingen

Germany

Tel. +49 7461 7050

FAX: +49 7461 705 1125

https://www.hettichlab.com/de/kontakt/

Produktsicherheitsblatt gemäß GPSR (General Product Safety Regulation) für die Hettich EBA 270 Zentrifuge


1. Produktidentifikation

  • Produktname: Hettich EBA 270 Zentrifuge
  • Modellnummer: EBA 270
  • Hersteller: Andreas Hettich GmbH & Co. KG
  • WEEE-Reg.-Nr.: DE 92954423
  • Einsatzbereich: Medizinprodukt gemäß IVD-Richtlinie 98/79/EG, speziell für die humanmedizinische In-vitro-Diagnostik.

2. Verwendungszweck

Die Hettich EBA 270 Zentrifuge wurde speziell für den Einsatz in medizinischen Praxen, kleinen Laboren und bei Blutabnahmen entwickelt. Sie dient der Trennung und Aufbereitung von Proben, insbesondere Blutproben mit Trenngel, durch Zentrifugation.


3. Wichtige technische Daten

  • Max. Kapazität: 6 x 15 ml
  • Max. RCF: 2.254
  • Max. Drehzahl (RPM): 500 – 4.000 min⁻¹ (einstellbar in 100er Schritten)
  • Gewicht: ca. 14 kg
  • Kühlung: Luftkühlung
  • Abmessungen (B x T x H): 326 x 389 x 239 mm
  • Maximaler Geräuschpegel: ≤ 51 dB(A)
  • Stromversorgung: Standard-Netzanschluss

4. Sicherheitsinformationen

  • Allgemeine Sicherheitshinweise:

    • Nur von geschultem Fachpersonal zu bedienen.
    • Das Gerät darf ausschließlich für den vorgesehenen Zweck verwendet werden.
    • Vor der ersten Nutzung die Bedienungsanleitung vollständig lesen.
    • Verkauf nur an medizinisches Fachpersonal gemäß gesetzlicher Vorschriften.
  • Elektrische Sicherheit:

    • Sicherstellen, dass das Gerät an eine geerdete Steckdose angeschlossen wird.
    • Nur die vom Hersteller empfohlene Stromversorgung verwenden.
    • Stromzufuhr trennen, bevor das Gerät gereinigt oder gewartet wird.
  • Mechanische Sicherheit:

    • Der Rotor muss ordnungsgemäß und symmetrisch beladen werden.
    • Vor der Nutzung den festen Sitz des Rotors überprüfen.
    • Den Deckel erst öffnen, wenn der Rotor vollständig zum Stillstand gekommen ist.
    • Die maximale Füllmenge der Probenröhrchen darf nicht überschritten werden.
  • Bedienungssicherheit:

    • Flüssigkeiten dürfen nicht in den Rotorraum gelangen.
    • Probenröhrchen müssen gleichmäßig befüllt sein, um Vibrationen und Schäden zu vermeiden.
    • Die Zentrifuge darf nur in einem sauberen und trockenen Arbeitsumfeld betrieben werden.
  • Überhitzungsschutz:

    • Das Gerät ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Bei Überhitzung schaltet sich die Zentrifuge automatisch ab.

5. Gesundheits- und Umweltrisiken

  • Gesundheitsrisiken:

    • Unsachgemäße Nutzung kann zu Verletzungen durch unsymmetrisch beladene Rotoren oder ungesicherte Probenröhrchen führen.
    • Kontakt mit biologischen Proben (z. B. Blutserum) birgt Gesundheitsrisiken. Tragen Sie stets geeignete Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Schutzbrille).
  • Umweltrisiken:

    • Das Gerät enthält elektronische Bauteile. Entsorgen Sie es gemäß den geltenden WEEE-Richtlinien.

6. Notfallmaßnahmen

  • Bei Betriebsstörungen:

    • Gerät sofort ausschalten und vom Stromnetz trennen.
    • Rotor und Rotorraum auf Schäden oder Fremdkörper kontrollieren.
    • Wenden Sie sich an den autorisierten Kundendienst.
  • Im Falle eines elektrischen Kurzschlusses:

    • Stromzufuhr unterbrechen (z. B. Sicherung ausschalten).
    • Gerät nicht eigenständig reparieren.

7. Wartung und Pflege

  • Reinigung:

    • Reinigen Sie die Zentrifuge mit einem weichen Tuch und einem milden Reinigungsmittel. Verwenden Sie keine aggressiven Chemikalien.
    • Rotor und Rotorraum regelmäßig von Staub und Rückständen befreien.
  • Wartung:

    • Lassen Sie das Gerät mindestens einmal jährlich durch den Hersteller oder einen autorisierten Dienstleister überprüfen.
    • Ersetzen Sie Verschleißteile wie Rotoren und Dichtungen rechtzeitig.
  • Lagerung:

    • Gerät an einem trockenen, staubfreien Ort lagern.

8. Kennzeichnung und Warnhinweise

  • Warnsymbole auf dem Gerät:
    • ⚠️ Vorsicht: Bedienungsanleitung lesen.
    • ⚡ Warnung vor elektrischer Spannung.
    • ♻️ Entsorgung gemäß WEEE-Richtlinie.

9. Verantwortlichkeit des Nutzers

Der Nutzer ist verantwortlich für:

  • Die Einhaltung der vorgesehenen Einsatzbereiche.
  • Die regelmäßige Wartung und sachgemäße Handhabung des Geräts.
  • Die Schulung des Bedienpersonals.
  • Die Einhaltung der geltenden Vorschriften für Medizinprodukte.

10. Konformitätserklärung

Die Hettich EBA 270 Zentrifuge entspricht den Anforderungen der:

  • IVD-Richtlinie 98/79/EG
  • WEEE-Richtlinie 2012/19/EU
  • EMV-Richtlinie 2014/30/EU
  • Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU

11. Kontaktinformationen

  • Hersteller: Andreas Hettich GmbH & Co. KG
  • Adresse: Föhrenstr. 12, 78532 Tuttlingen, Deutschland
  • Telefonnummer: +49 7461 705-0
  • E-Mail: [email protected]
  • Website: www.hettichlab.com

12. Zusätzliche Hinweise

Dieses Produktsicherheitsblatt wurde gemäß der General Product Safety Regulation (GPSR) erstellt. Es ersetzt nicht die Bedienungsanleitung des Herstellers. Das Gerät darf ausschließlich von geschultem medizinischem Fachpersonal verwendet werden.

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